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Marieke Uijterschout

Marieke Uijterschout ist ein Kind vieler Welten. Als ‚third culture kid‘ (siehe unten) fühlt sie sich am ehesten der Gruppe der Künstler zugehörig. (English Version below) 

Ihre Gemälde und Druckgraphiken sind von 3. Mai bis 22. Mai 2021 zu den Öffnungszeiten im M2 zu sehen. 

Eine Preisliste liegt auf.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

https://www.instagram.com/marieke.uij/

https://www.mariekeuijterschout.com/

 

Künstlererklärung

Dritte Kultur. Ein Ausdruck, der eine Gruppe oder Gemeinschaft von Menschen definiert, denen es schwer fällt, sich mit nationalen, kulturellen oder geografischen Verortungen zu identifizieren. Ohne zu viel zu verallgemeinern, kann man davon ausgehen, dass Identität dadurch durch Anhaftungen an kognitive, kreative oder physische Eigenschaften des Individuums gefunden wird. Da ich keine konkreten nationalen oder geografischen Beziehungen zu einer bestimmten Kultur hatte, fand auch ich Leidenschaft und Erleichterung darin, mich mit einer größeren globalen Gemeinschaft bildender Künstler zu identifizieren. Der Kontakt zu gleichgesinnten Gruppen und Einzelpersonen war und ist eine wichtige Motivation bei der Suche nach Sinn an den verschiedenen Orten, die ich durchlaufen habe.

Persönliche Überzeugung und eine gewissen egoistische Befriedigung spielen daher eine zentrale Rolle in meinem kreativen Prozess. Sich nach innen zu wenden und Konsistenz in meiner Umgebung zu finden, ist zu einem fortlaufenden Thema in meinen Arbeiten geworden: Entdecken Sie meine persönliche Fähigkeit, mich von Kontext- und Bildkonventionen zu lösen und zufällige emotionale Bewegungen durch Intensität (und Intensität) der Linien- und Farbsättigung zu erfassen.
So pulsiert meine künstlerische Identität während des gesamten kreativen Prozesses und fängt Momente meiner eigenen unbeabsichtigten Ablenkung ein, in denen Verletzlichkeit vorhanden ist. Ich versuche, Emotionen zum Leben zu erwecken, die in der monumentalen Beziehung zwischen Künstler und Medium bestehen.

Methode

Ich arbeite direkt auf der flachen, unbearbeiteten  Leinwand. Dadurch kann ich mich voll und ganz mit dem Medium und seinen Strukturen beschäftigen, während der Arbeit um das Stück herum tanzen, kämpfen und mich mit den Farben und Kontrasten der verschiedenen Materialien unterhalten.
Oft werden Materialien, die ich in Reichweite  finde, zu meinen Werkzeugen, wie kleine Holzblöcke, Papierstücke, entwirrte Drähte, Bürsten, Rollen, alles, was Farbe tragen und die gewünschten Aktionen ausführen kann.

Artist’s Statement

Third culture. A phrase that defines a group or community of people that find it hard to identify themselves through national, cultural or geographic means. Without generalising too much, one can assume that identity is thereby found through attachments to cognitive, creative or physical attributes of the individual. And so it is that, having no concrete national or geographical ties with a specific culture, I too found passion and relief in identifying with a greater global community of visual artists. Connecting with like-minded groups and individuals is and was always an important motivation when searching for meaning in the various places I have passed through. 

Personal conviction and a selfish gratification, therefore, become central in my creative process. Turning inward and finding consistency within my surroundings has become a running theme in my works:  Discovering my personal capability to detach from context and figurative conventions and capturing accidental emotional movement through intensity (and intension) of line and colour saturation. 

Thus, my artistic identity pulses throughout the creative process, capturing moments of my own unintentional distractions, in which vulnerability is present. I try to bring to life emotions that exist in the monumental relationship between the artist and the medium.

Method
I work directly on unground canvas. On flat surfaces. This allows me to fully engage myself with the medium and its structures. To dance around the piece while working, struggling and conversing with the colours and contrasts of the different materials. Often, materials that I find in arms reach will become my tools, such as small wood blocks, pieces of paper, unravelled wired, brushed, rollers, anything that can carry colour and fulfil the desired actions.