Wien I, Hofburg, Amalienburg und Reichskanzleitrakt

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Wien I, Cour du Palais Imperial à Vienne. Autriche. No. 16. Lemaitre direxit.

Heute bekannt als Amalienburg (links) und Reichskanzleitrakt (Mitte und rechts).

Stahlstich, ca. 1860, 100 x 183 mm.

Empfohlenes Passepartout mindestens 40 mm.

Zur Geschichte:

Amalienburg (1Ballhausplatz 1, In der Burg; nordwestlicher Trakt der Hofburg. Im 14. Jahrhundert stand hier das Haus Dietrichs von Pillichsdorf, das dann an Graf Ulrich von Pfannberg, Marschall in Österreich, gelangte. Im 15. Jahrhundert trat an seine Stelle das Haus der Grafen von Cilli (Cillierhof; im Hof noch Quaderreste sichtbar). Unter Maximilian II. (1564-1576) wurde das kaiserliche Zeughaus in die Renngasse verlegt und der Cillierhof nach entsprechendem Umbau zum Wohnsitz für den zweiten Sohn des Kaisers, Erzherzog Ernst, ausersehen. Das Gebäude wurde 1575/1577 begonnen. Ab 1581 leitete Pietro Ferrabosco den Bau, 1600-1611 nahmen Hans Schneider und Antonio de Moys Veränderungen vor (Ausgestaltung zu einem Burgtrakt, ursprünglich „Rudolfinischer Trakt“, benannt nach Kaiser Rudolf II. [1576-1612]). Weiterlesen

Reichskanzleitrakt (1Hofburg [nordöstliche Längsseite des Platzes In der Burg]). Hier standen mehrere Adelshäuser, die im 16. und 17. Jahrhundert vom kaiserlichen Ärar erworben und nach Adaptierung zur Unterbringung von Behörden verwendet wurden: das Haus des Martin Guzman (Kauf 1560 für die Hofkammer und die Niederösterreichische Kammer), das Haus des Sigmund von Herberstein (Kauf von seiner Witwe 1578 für die Niederösterreichische Regierungskanzlei), das Haus des Karl von Harrach (Kauf 1602 für Kanzleizwecke). An ihrer Stelle entstand 1723-1730 ein Neubau, der primär für die Reichs(hof)kanzlei bestimmt war und wo neben dem Obersthofmeister- und dem Obersthofmarschallamt der Reichsvizekanzler des Heiligen Römischen Reichs (unter anderem 1705-1734 Friedrich Carl Graf Schönborn, bekannt als Bauherr des Hochbarock) untergebracht war. Nach Plänen Johann Lukas von Hildebrandts wurde zunächst der (einfache) Trakt in der Schauflergasse (Grundsteinlegung 15. Oktober 1723), nach Plänen Joseph Emanuel Fischers von Erlach 1726-1730 der (prunkvolle) Trakt im Burghof erbaut. Die beiden Tore sind von je zwei Statuen Lorenzo Mattiellis flankiert (1728/1729; Heraklesstatuen). Weiterlesen

Quelle: Wien Geschichte Wiki

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